Überblick
Arbeitsweise, Sequenz und Lernziele
Falls du den Vorbereitungsauftrag noch nicht bearbeitet hast, beginne dort.
Arbeitsweise
Während des Workshops analysierst und überarbeitest du eine konkrete Lernaktivität aus deiner eigenen Lehre. Verwende dafür durchgängig den Analysebogen für Lernaktivitäten.
Workshop-Sequenz
| Abschnitt | Inhalte | Analysefragen |
|---|---|---|
| Einstieg | Lernaktivität auswählen und Zielgruppe bestimmen | 1 |
| Lernen verstehen | Gedächtnis, Lernziele, Schemata, Vorwissen und kognitive Belastung | 2–5 |
| Guidance, Übung und Fading | Scaffolding, Lehrformate, Instruktionsdesign, Abruf und Lernparadox | 6, 7 und 10 |
| Lernaktivität überarbeiten | konkrete Änderung, Peer-Feedback und Umsetzung | 12–13 |
| Kognition und Werkzeugnutzung | Werkzeuge, Cognitive Offloading und Outsourcing | 14–16 |
| Abschluss | offene Fragen und Schlussfolgerungen |
Die Fragen 8, 9 und 11 bleiben als optionale Vertiefung im Analysebogen. Sie werden im gemeinsamen Ablauf nicht bearbeitet.
Lernziele
Am Ende des Workshops kannst du:
- Benennen, welche beobachtbare Leistung deine Studierenden am Ende selbstständig erbringen sollen.
- Begründen, warum dieselbe Aufgabe für Studierende mit unterschiedlichem Vorwissen unterschiedlich schwierig ist.
- Beschreiben, was sie dafür abrufen, generieren, verknüpfen müssen und wo sie ihr eigenes Lernen überwachen müssen.
- Unterscheiden, welche Schwierigkeiten in deiner Lernaktivität zum Lernziel gehören und welche nicht.
- Begründen, wo in deiner Lernaktivität Unterstützung nötig ist und wann sie abgebaut werden kann.
- Ein Lehrformat danach beurteilen, welche Art der Führung und Sequenzierung es tatsächlich schafft.
- Eine Änderung an deiner Lernaktivität planen und festlegen, woran du ihre Wirksamkeit erkennst.
- Einschätzen, welche kognitiven Operationen deine Studierenden an ein Werkzeug abgeben und ob diese Operationen momentan zu deinen Lernzielen gehören.